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Nach dem Hallux valgus die zweithäufigste Fehlstellung des Vorfusses: Der Hallux rigidus ist die Arthrose des Grosszehengrundgelenks. Er ist oft sehr schmerzhaft und geht mit Steifigkeit und Osteophyten einher. In frühen Stadien hat die Tenolyse des FHL durchaus ihren Platz.
Nach der Fehlstellung im Sinne eines Hallux valgus ist der Hallux rigidus die häufigste Erkrankung des Vorfusses. Unter Hallux rigidus versteht man eine Gelenkfehlstellung infolge einer Arthrose, das heisst infolge des Verlusts des Knorpels beidseits des Metatarsophalangealgelenks des ersten Strahls.
Es handelt sich um eine oft sehr schmerzhafte Erkrankung, die meist mit einer Gelenksteifigkeit und mit knöchernen Anbauten, den sogenannten Osteophyten, einhergeht, die im Schuh schmerzhafte Druckstellen verursachen.

In den frühen Stadien der Arthrose kann eine dekomprimierende Operation wie die Tenolyse des Flexor Hallucis Longus (FHL) ihren Platz haben. Der «Bogensehneneffekt» der FHL-Sehne, der beim Funktionellen Hallux limitus vorliegt, führt nämlich zu erhöhten Gelenkbelastungen und stellt einen prädisponierenden Faktor für die Arthrose und für die Verschlimmerung der Symptome dar.
Die konservative Behandlung ist hingegen nur selten angezeigt, wegen der Schmerzen, welche die Dehnungsmanöver der Sehne auslösen können. Bei fortgeschrittenen arthrotischen Schäden werden andere chirurgische Lösungen vorgeschlagen.
Ein Rundtischgespräch der AFCP mit Dr Vallotton gibt einen Überblick über den Hallux rigidus und seine Behandlung.
In frühen Stadien kann das Erkennen und Behandeln des FHL das Fortschreiten der Arthrose verlangsamen. Die Mobilitätsabklärung im Centre du pied ermöglicht es, den FHL objektiv nachzuweisen und die Behandlung auszurichten.
Art
Arthrose des MTP 1
Häufigkeit
2. Fehlstellung des Vorfusses
Zeichen
Steifigkeit, Osteophyten
Frühes Stadium
Tenolyse des FHL
Mechanismus
Bogensehneneffekt des FHL
Grundursache
Funktioneller Hallux limitus